Sailbox – Online-Büro

Sharing Economy

Was bei den Autos inzwischen ein etabliertes Geschäftsmodell ist, gibt es für die Segelschiffe seit ein paar Jahren auch auf den Schweizer Seen. Die Kunden von Sailbox können auf 13  Schweizer Seen lossegeln. Sie müssen sich nicht um Schiffsreparaturen kümmern, keine Versicherungen abschliessen, müssen sich um keinen Schiffsunterhalt kümmern, sondern können einfach lossegeln. Alle Unterhaltsarbeiten werden von einem professionellen Team übernommen. „Nutzen statt besitzen“ ist das Motto von Sailbox. Das ist bequemer und günstiger.

Reservationsprozess automatisiert

Infofactory hat von Sailbox den Auftrag erhalten, die Administration vollständig zu digitalisieren. Dieses Projekt hat Sailbox gemeinsam mit dem Mitbewerber Sailcom lanciert, so dass beide Unternehmen mit der gleichen technischen und administrativen Plattform arbeiten werden.

Automatisierte Administration

  • Von der Reservation bis zur Verbuchung der Zahlung ist der gesamte Geschäftsprozess automatisiert.
  • Kundenzone: Die Kunden von Sailbox haben ihr eigenes Profil, in welchem sie alle persönlichen Informationen finden. Sie haben Einsicht auf die anstehenden Reservationen, können diese ändern oder stornieren. Sie haben Zugriff auf ihr persönliches Archiv. die persönlichen Einstellungen und Adressverwaltung selber vornehmen können.
  • Berechtigungen: Um Personen- und Sachschäden möglichst zu verhindern, müssen die Kunden von Sailbox einen Einführungskurs auf einem der Schiffe besucht haben, bevor sie lossegeln können. An gewissen Standorten sind zusätzliche Schulungen notwendig. Zudem sollte der Kunde alle seine Rechnungen beglichen haben… Ob der Kunde über die notwendigen Qualifikationen verfügt, wird bei jeder Reservationsanfrage vom System überprüft. Doch nicht nur die Kunden arbeiten mit dem System. Im Hintergrund sind verschiedenste Personen für den technischen, fachlichen und administrativen Betrieb verantwortlich. Viele Mitarbeiter von Sailbox arbeiten als Freelancer in Teilzeitpensen mit. Ihnen werden auf der Plattform aufgrund ihrer Rolle die entsprechenden Werkzeuge für die Administration und Kommunikation zur Verfügung gestellt.
  • Datensicherheit: Im Internet sind nur die notwendigsten Daten gespeichert. Alle geschäftskritischen Daten werden auf einem separaten System verwaltet, welches nur per VPN erreichbar ist.
  • Nächste Schritte: Auch dieses Projekt wird gemäss agiler Methode realisiert. Dies bedeutet, dass die Nutzer des Systems, die Softwareentwickler, die Designer und Projektleiter eng zusammenarbeiten. In regelmässigen Meetings wird der Fortschritt kommuniziert. Fertiggestellte Teilbereiche werden sofort in Betrieb genommen. Dies erfordert einen modularen Aufbau des IT-Systems und eine klare Priorisierung bei der Realisierung. Der Fokus liegt konsequent dort, wo der grösste Nutzen mit dem kleinsten Aufwand realisiert werden kann. In diesem Projekt wurde als erstes das Reservationssystem in Betrieb genommen. Aktuell wird die Kursadministration entwickelt, welches in der nächsten Segelsaison verfügbar sein wird.

Weitere Informationen zum Projekt

Markus Müller

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