Shadow AI:
Wenn KI unter dem Radar läuft
Über 50% Ihrer Mitarbeitenden nutzen KI-Tools – wissen Sie, welche?
Lassen Sie uns gemeinsam die Risiken klären und minimieren.
Generative KI-Tools wie ChatGPT, Gemini oder Copilot sind längst im Arbeitsalltag angekommen. Das Problem: In den meisten Unternehmen geschieht die Nutzung ohne Wissen oder Freigabe der IT-Abteilung. Dieses Phänomen heisst Shadow AI – und es betrifft auch Schweizer KMU.
Warum ist Shadow AI ein Risiko?
- Datenverlust: Mitarbeitende geben Geschäftsdaten, Kundendaten oder interne Dokumente in externe KI-Tools ein. Diese Daten landen auf Servern, über die Sie keine Kontrolle haben.
- Compliance-Verstösse: Der EU AI Act verlangt seit 2025 eine Dokumentation und Klassifizierung der KI-Nutzung. Unkontrollierte Tools sind ein direkter Verstoss – mit Bussen als Konsequenz. Das betrifft auch Schweizer Firmen mit EU-Kunden.
- Reputationsschaden: Ein einziger Vorfall – etwa vertrauliche Verträge in einem öffentlichen KI-Tool – kann das Vertrauen Ihrer Kunden nachhaltig beschädigen.
Was Experten empfehlen
Der Konsens von Gartner, dem NCSC und dem EDÖB ist klar: KI nicht verbieten, sondern steuern. Konkret bedeutet das:
- Positivliste: Definieren Sie, welche KI-Tools erlaubt sind – und welche nicht.
- Nutzungsrichtlinie: Legen Sie fest, welche Daten in KI-Tools eingegeben werden dürfen. Personendaten, Geschäftsgeheimnisse und Kundendaten gehören nicht dazu.
- Schulung: Ihre Mitarbeitenden müssen wissen, warum die Regeln existieren – und wie sie KI trotzdem produktiv nutzen können.
- Monitoring: Technische Lösungen wie DLP oder CASB helfen, die tatsächliche KI-Nutzung transparent zu machen.
Ihr nächster Schritt
Sie müssen nicht alles auf einmal lösen. Starten Sie mit einer Bestandsaufnahme: Welche Tools werden genutzt? Welche Daten fliessen wohin? In einem kostenlosen KI-Strategiegespräch zeigen wir Ihnen, wo Ihr Unternehmen heute steht und welche Massnahmen sofort wirken.